Liebesbriefe in Kurrent und Sütterlin. Schreib- und Leseübungen beim neunten Liebesbriefstammtisch

Das Liebesbriefarchiv beinhaltet Liebesbriefe aus dem 18.-21. Jahrhundert. Davon sind einige Schriftstücke in Deutscher Schreibschrift verfasst und daher für den Großteil der Menschen heute schwer zu entziffern. Mithilfe von Federn, Tinte und dem Deutschen (Fraktur-)Alphabet lernten die Bürgerwissenschaftler*innen die alte deutsche Handschrift lesen und schreiben.

Über Briefsteller: Johannes Gutenbergs Erfindungen und die Liebesbrief-Kommunikation

Johannes Gutenberg löste mit seinen Erfindungen die erste Medienrevolution aus, obwohl keine einzige Zeile gefunden wurde, die ihm selbst zugeschrieben werden kann. Ob er selbst verliebt war, darüber wird in einem Musical spekuliert, aber sicher ist, dass er neben der Erfindung des Papiers die schriftliche Kommunikation – und dabei ganz besonders den schriftlichen Austausch zwischen Liebenden – befördert hat.

Liebesbriefe im Wandel. Bürgerwissenschaftliche Ergebnisse und Erkenntnisse des achten Liebesbriefstammtisches

Wie hat sich der Liebesbrief über die Jahrhunderte verändert? Gibt es formale Unterschiede? Wird anders über Liebe gesprochen und Liebesbekundungen anders ausgedrückt? Wie ändert sich das Medium (Liebes)Brief und welche Auswirkungen hat es auf die Liebeskommunikation? Und was bleibt auch über Jahrhunderte hinweg gleich und woher weiß man eigentlich, wie man einen Liebesbrief zu schreiben hat?

Die Lange Nacht der Liebesbriefe – ein Nachbericht

Das Liebesbriefarchiv feiert 25-jähriges Archivjubiläum. Es war also nur konsequent, dass bei der feierlichen Langen Nacht der Liebesbriefe am 24. September 2022 Forscher*innen nicht unter sich blieben, sondern das Liebesbriefarchiv sowie das Gruß & Kuss-Projekt interessierte Bürger*innen zu einer dynamischen Abendveranstaltung mit wissenschaftlichen Kurzvorträgen in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle begrüßte.

Liebesbriefe aus dem Krieg, Teil I: Zwei vergilbte Postkarten – family memories

Im April 2021 startet das Citizen-Science-Projekt „Gruß & Kuss – Briefe digital. Bürger*innen erhalten Liebesbriefe“, in dem Zeugnisse der privaten Alltagskultur erforscht werden. Das habe ich zum Anlass genommen, das Vorgehen bei der Erschließung der Briefe und einige Bearbeitungsmöglichkeiten am Beispiel meiner eigenen Familiengeschichte zu schildern.

Liebesbriefe aus dem Krieg – generationsübergreifend und aktuell

Paare und Familien schreiben einander Briefe, wenn Situationen eintreten, in denen sie getrennt sind. Sehr häufig sind das Krisen- und Kriegszeiten. Mit Briefen oder auch Karten halten die Menschen Kontakt miteinander, informieren sich über das aktuelle Geschehen in ihrer Umgebung und ihr Befinden, versichern sich ihres Zusammenhalts und ihrer Gefühle füreinander, suchen und spenden Trost oder senden einfach nur ein Lebenszeichen.