Liebesbriefe in der Literatur

Liebesbriefe spielen in der Literatur eine herausragende Rolle. Natürlich haben sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller aller Zeiten dieser interessanten Art von Texten bedient, wie sollte es anders sein? Bei einer literaturgeschichtlichen Differenzierung dürfte diese Tradition ihren Höhepunkt in der Romanliteratur des 18. Jahrhunderts erreicht haben, die zum erheblichen Teil aus Briefromanen zu erotisch geprägten Themen bestand. Aber auch in der neuesten Literatur spielen Texte dieser Art eine bemerkenswerte Rolle, wobei hier oft nicht mehr die traditionelle Briefform verwendet wird, sondern neue Wege schriftlicher Kommunikation zum Zug kommen.

Über Briefsteller: Johannes Gutenbergs Erfindungen und die Liebesbrief-Kommunikation

Johannes Gutenberg löste mit seinen Erfindungen die erste Medienrevolution aus, obwohl keine einzige Zeile gefunden wurde, die ihm selbst zugeschrieben werden kann. Ob er selbst verliebt war, darüber wird in einem Musical spekuliert, aber sicher ist, dass er neben der Erfindung des Papiers die schriftliche Kommunikation – und dabei ganz besonders den schriftlichen Austausch zwischen Liebenden – befördert hat.