Sind die Briefe für jeden (online) einsehbar?

Nein. Gespendete Briefe werden nur so öffentlich zugänglich gemacht, wie sie auch rechtlich von den Einsendenden freigegeben wurden. Details dazu finden Sie im Vertrag zur Einverständniserklärung zu Eigentum und Publikation, der jeder Liebesbriefeinsendung beigelegt werden muss. 

Wie kann ich auf die digitalisierten Liebesbriefe zugreifen?

Momentan können Sie leider noch nicht auf die digitalisierten Liebesbriefe zugreifen, da sich das Projekt noch in der Aufbauphase befindet. Die Digitalisierung der Liebesbriefe und deren Zugänglichkeit ist eines der Projektziele und wird vermutlich erst gegen Ende der drei Projektjahre abschließend realisiert werden können. Wenn Sie vorher schon mehr über die Liebesbriefe wissen oder mit ihnen arbeiten möchten, können Sie sich gern am Projekt Gruß & Kuss – Briefe digital. Bürger*innen erhalten Liebesbriefe beteiligen und mit uns gemeinsam Liebesbriefe erforschen und digitalisieren! 

Wie wird mit persönlichen Daten umgegangen, wenn Liebesbriefe gespendet werden?

Datenschutz ist uns sehr wichtig. Deshalb hat jede*r Briefspender*in die Möglichkeit zu entscheiden, in welcher Form die Liebesbriefe verwendet werden können bzw. ob sie überhaupt verwendet werden dürfen. Auf Wunsch werden die Briefe anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse auf die Briefschreiber*innen gezogen werden können; auch können einzelne Briefpassagen oder ganze Korrespondenzen gesperrt werden. 

Dürfen die Liebesbriefe für wissenschaftliche Arbeiten u.a. Veröffentlichungen genutzt werden?

Grundsätzlich ja. Allerdings muss für jede Nutzung, ob nun für wissenschaftliche Arbeiten oder für andere Veröffentlichungen wie z.B. für Presseartikel, eine Anfrage beim Liebesbriefarchiv gestellt werden. Da es sich bei den Liebesbriefen um private und sensible Dokumente handelt, wird zudem eine vertragliche Verpflichtung zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) festgehalten. Außerdem werden nur die Liebesbriefe zur Nutzung bereitgestellt, deren Briefspender*innen dies auch erlauben.

Was hat es mit den Verträgen auf sich, die ich für „Gruß & Kuss“ unterschreiben muss?

Um aktiv mit und an den Liebesbriefen arbeiten zu können, ist es erforderlich, einen Vertrag zum Datenschutz und einen Vertrag zur Nachnutzung zu unterschreiben. Da es sich bei den Liebesbriefen um private Schriftzeugnisse handelt, die einen intimen Einblick in die Beziehung von Menschen geben, muss sichergestellt werden, dass deren Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Der Datenschutzvertrag verpflichtet dazu, die datenschutzrechtlichen Anforderungen einzuhalten und die personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln. Der Nachnutzungsvertrag erlaubt es dem Liebesbriefarchiv, alle im Rahmen von Gruß & Kuss-Veranstaltungen angefertigte Transkriptionen für die Forschung zu nutzen.

Was kostet die Teilnahme an den Gruß & Kuss-Veranstaltungen?

Die Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen und Workshops ist und bleibt kostenlos.

Ich besitze handschriftliche Liebesbriefe, die ich nicht entziffern kann. Kann das Liebesbriefarchiv mir bei der Abschrift oder dem Entziffern helfen?

Das Liebesbriefarchiv arbeitet mit einem kleinen Team motivierter Mitarbeitender. Leider ist es uns neben unseren zahlreichen Archivtätigkeiten nicht möglich, im Stile eines Dienstleisters Transkriptionen von Briefen anzufertigen oder unleserliche Passagen zu entziffern. Sollten Sie sich entscheiden, Liebesbriefe an das Liebesbriefarchiv zu spenden und zur wissenschaftlichen Nutzung freizugeben, digitalisieren wir diese Briefe zunächst und transkribieren sie im weiteren Verlauf. Dieser Prozess kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.